zum Schmunzeln

Auf dieser Seite sammeln wir lustige Dinge rund um das Singen. Jeder Besucher ist herzlich eingeladen über unser Kontaktformular Beiträge, Foto, Gedichte und(oder) lustige Zeichnungen zu senden.

Singen ist gesund

Liebe Leute lasst euch sagen,
für die Lunge, Herz und Magen
ist, die Wahrheit werd euch kund,
vieles Singen sehr gesund.
Ausatmen, einatmen!


Noch einmal, so ist`s recht.
Wer nicht atmet, der singt schlecht.

Jedermann hat Lungenspitzen,
jeder weiß doch, wo sie sitzen.
Nur die tiefe Atemkunst
hält sie rein vom Krankheitsdunst.

Willst du denn,
mein lieber Junge/Mädchen
halten stets gesunde Lunge,
sing im Chor, sing auch allein -
doch erst atmen,
dann geht`s fein.

Auch die Brust,
die wölbt sich weiter,
und der ganze Kerl wird breiter,
und was du noch wissen musst:
Du vertreibst die Hühnerbrust.

Auch die Haltung
wird ohne Frage,
besser, gerader alle Tage.
Alle Knochen recken sich,
und die Glieder strecken sich.
Singen fördert die Verdauung
und verhindert jede Stauung.


Appetit wird angeregt,
Magendrücken weggefegt.

Auch das Herz schlägt jugendlicher
und der Herzschlag ticktackt sicher.
Sauerstoff belebt das Blut -
dazu ist das Atmen gut.

 

Eines kann ich fest versprechen,
und ich will mein Wort nicht brechen:
Wer lang atmet und lang singt,
es zu hohem Alter bringt.

Diese Gedicht wurde uns von der gesunden Gemeinde Ottnang, Frau Tamara Herda übermittelt.

Fragt ein Zuschauer den Dirigenten: "Das soll ein gemischter Chor sein ? Ich sehe nur Herren. "Darauf der Chorleiter: "Ist aber ein gemischter Chor: die eine Hälfte kann singen und die andere nicht."

Die Sänger 

 

 -  von Tilo Gernert

 

 

Ein frohes Lied aus voller Brust,

geschmettert mit geballter Lust
über die Lieb, Weib, Wein, Gesang,

wenn möglich noch mit gutem Klang
das sich erwärmen die Gemüter,

erfüllt mit Stolz die Sangesbrüder


Mancher hat sein Talent entdeckt,

zu Hause im gewärmten Bad
er jubiliert vor Lust und Freude und glaubt,

 daß er auch Stimme hat
Wer kennt sie nicht, die Bad Carusos,

die stets die Nachbarschaft erfreun
kaum dass sie warmes Wasser spürn,

tun vor Sangeslust sie überschäum


Wenn dann die Frau noch sagt ,"mein Schatz"

im Männerchor da wär dein Platz
Dei Stimm sollt andre auch erfreun,

bekommt Zuwachs der Gesangverein
Ist der Kandidat noch jung,

machts Vorstandsherz nen Freudensprung
denn junges Blut gehört ins  Haus,

der Verein, der stirbt sonst langsam aus


Schaut Euch die Chöre richtig an,

es dominiert der reife Mann
die Jugend hat dafür null Bock,

sie schwärmt vom Reggae und vom Rock
Auch wenn sie kein Wort davon verstehn,

den Rhythmus finden sie recht schön
die Popstars sind für sie ein Traum,

für uns Ältere  jedoch ein Graun


Die Jugend hat andre Interessen,

sie sind darauf oft sehr versessen
wenn über die Lieb wir jubilieren,

hält sie mehr vom praktizieren
So hat jeds Alter seinen Reiz,

man sollte deshalb nichts versäumen
denn was vorbei ist, ist vorbei,

eins kann man dann noch, davon träumen


Und schläft die Liebe langsam ein,

dann geh doch zum Gesangverein
dort kann man von den schönen Dingen,

noch bis ins hohe Alter singen
Hast zum Gesang du dich entschlossen,

wird das zuerst kräftig begossen
rollt dein Einstandstrunk dann an,

erklingt der wackere Kumpan


 

Dann wird die Stimme eingereiht, zum Baß oder Tenor
je nachdem wie sie erklingt und gut ist für den Chor
Wenn einer etwas Ahnung hat und Noten lesen kann
dann findet er sich schnell zurecht, hat großen Spaß daran
Bei  manchem ist nach ein paar Stunden,

die Lust am Singen ganz verschwunden
ihm wurde da schon sonnenklar,

daß dies doch nicht das richtge war


Der harte Kern jedoch steht  treu zum

deutschen Lied, singt frank und frei
der Singabend zählt ungebrochen

zum Höhepunkt in jeder Wochn
Nicht zu streng heißt die Devisn,

man soll die Sänger nicht verdrießen
der Chorleiter drückt ab und zu

beim ratschn beide Augn  zu


Denn nur zum singen leuchtet ein,

geht man nicht zum Gesangverein
Geselligkeit und frohe Mienen,

gehörn dazu, so wie bei Ihnen
Heißt es ein Ständchen wird gebracht,

ein jedes Sängerherz da lacht
danach weiß jeder im Verein,

lädt der Jubilar zum Umtrunk ein


Diese Stunden sind beliebt,

nicht nur weil es da Freibier gibt
nichts schönres als beim edlen Wein,

mit guten Freunden froh zu sein
Und dann an Abenden wie heut,

mit Chören aus dem ganzen Kreis
gemeinsam Singen und zu lauschen,

beweißt der Sänger  Übungsfleiß


Alte Freunde wieder treffen und hörn,

wie`s bei den andren klingt
der Herrgott möge dafür sorgen,

daß man in hundert Jahr noch singt. 

Der Dirigent

 

(mit einem „Augenzwinkern“ zu lesen. Oder mit der Einstellung: nimm dich nicht zu wichtig)

 

Was ist denn das: ein Dirigent?

Ein Mann ist´s, der die Noten kennt.

Die schwarzen Punkte überm Text

von Komponisten hingekleckst.

Ein Dirigent, das ist ein Mann,

der leider selbst nicht singen kann.

Infolgedessen, das steht fest,

er andre für sich singen lässt.

Als Werkzeug braucht er ein Klavier,

als Abstellfläche für sein Bier.

Er stellt sich meistens vor den Chor

und spielt den Sängern Töne vor.

Worauf, mit Glück nach Stunden oft

ein Lied entsteht ganz unverhofft.

Er schwingt die Hände hin und her

und auf und ab und kreuz und quer.

Und diese seltsamen Manieren

nennt man im Volksmund „dirigieren“.

Der Sänger wundert sich und denkt,

ob der dort vorn wohl Fliegen fängt?

Und außerdem denkt er ganz still,

ich sing ja doch so wie ich will!

Deshalb, so folgert man ganz richtig

sind Dirigenten furchtbar wichtig.

Hausruckchor per Adresse: Heinz Schachreiter, Altensam 24, A-4800 Attnang-P.